Die Liegenschaft an der Moosbruggstrasse 1+3 sowie Harfenbergstrasse 2 wurde 1989 als Altersresidenz der Firma Kursana erstellt. Der stattliche Bau mit einer nahezu symmetrischen Nordfassade mit dem runden Portikus gegen den Verkehrskreisel kann auf Grund seiner Formgebung und Fassadengestaltung als repräsentativer Zeitzeuge der Postmoderne betrachtet werden. Bereits zu Beginn der Planung fand daher ein Austausch mit der städtischen Denkmalpflege (Klaudia Fryckowska) statt, in welcher die möglichen baulichen Eingriffe diskutiert wurden. Während das Äussere des Gebäudes noch über zahlreiche stilistische Elemente verfügt, sind im Innenraum leider nur noch ganz wenige erhaltenswerte Bauteile zu finden. Das nun vorliegende Projekt respektiert sowohl die Formgebung als auch das Farb- und Materialkonzept des Bestandes. Äusserlich wird sich das Gebäude nur wenig verändern. Lediglich der Eingangsbereich im EG erhält einen neuen, behindertengerecht Zugang inkl. Personenaufzug. Dies führt dazu, dass die östlich angeordnete Rampe entfernt wird, damit auf dem oberen Niveau des Vorplatzes ein schwellenloser Eingang vorgesehen werden kann.Im Weiteren erhält der Vorplatz ein verglastes Oblicht, um die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich zu verbessern (Schutz vor Witterung und bessere Beleuchtung).Im Innern erfährt vor allem das Galeriegeschoss eine Modernisierung. Der Empfangsbereich wird erweitert und durch einen Wartebereich mit entsprechender Aufenthaltsqualität erweitert. Das Restaurant erhält eine zeitgemässe Materialisierung und Beleuchtung sowie einen schwellenlosen Zugang zum Aussenraum.Die heutigen Wohnungen der ehemaligen Altersresidenz werden zu hellen und freundlichen Pflegezimmer umgebaut.
Forma Architekten AG
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